#Blog8 Der Cieeioh wir zum Skiheyho

Diese Woche ist der Cieeioh Ski fahren, was für mich eine Woche voller Ruhe, Meditation und innerer Einkehr bedeutet.  Dafür hat Österreich jetzt ein Problem mehr. Nach Montag ist die Kontaktfreudigkeit von Dirk immer mehr abgeflaut, sodass ich hoffe, dass wir morgen gar nicht miteinander sprechen müssen und ich die Ruhe vor dem aufkommenden Hurricane nächste Woche Montag noch genießen kann. Ich muss ja gestehen, dass ich Ihn ein wenig vermisse, den Jack. Aber ich kann alle beruhigen, bis jetzt habe ich alle erwarteten und unerwarteten Ereignisse hier regeln können.

Unteranderem gehörte da unsere gestriege Veranstaltung der “DieStartmannschaft” zu. Unsere Mentorin Paula Brandt, war die Rednerin und ich muss sagen, es war mega. Da ich selbst noch nie einen Workshop von ihr besucht habe, war ich schwer von dem begeistert, was Sie zu erzählen hatte. Nicht drum herum, sondern direkt in die Fresse, (ich kann es nicht anders ausdrücken) berät sie. Kein Blabla, sondern gerade raus, wie ich es mir persönlich oft von anderen wünsche und selbst auch mache. Manchmal ein bisschen zuviel, aber auch ich bin lernfähig. Gestern war Paulas erste Frage an jeden, warum denn jeder einzelne hier ist und was er erwartet. Also eigentlich wie immer. Nachdem ich an der Reihe war, war meine Antwort:” Weil ich hier sein muss!” So habe ich natürlich wieder die Lacher auf meiner Seite gehabt und das verschaffte mir Zeit zu überlegen, was ich denn jetzt sage. Das Thema war “Hilfe ich habe keinen USP”. Auch da muss ich zu meiner Schande gestehen, dass ich das erstmal googlen musste. Das die Wörter, die sich hinter USP verbergen auf deutsch “Alleinstellungsmerkmal” bedeuten, das wusste ich wohl. Unique Selling Point, also verbirgt sich dahinter. Bei vielen englischen Begrifflichkeiten glaube ich, oder vielmehr hoffe ich, dass es einigen genauso geht wie mir und wie früher in der Schule sich keiner traut zu fragen. Was im übrigen glaube ich auch ein Problem bei vielen Pitch Veranstaltungen ist. Das die Idee vermeintlich überragend ist, aber der mögliche Investor gar nicht versteht, was das Startup macht. Ich stelle mir da immer meinen Vater vor, der in manchen Situation noch ins Mönchengladbacher Platt zurückfällt, über siebzig ist und der möglicherweise gerne investieren möchte. Viele Investoren sind halt nicht mehr zwanzig sondern älter. Um nochmal auf meinen Vater zurück zukommen. Jetzt sitzt er da im Publikum und versteht kein Wort von dem, was da gezeigt, bzw. gesagt wird. Also Fazit, habe ich nicht verstanden, also uninteressant. Manchmal ist einfacher, besser. Eine komplizierte Darstellung der Gegebenheiten, war zu meinen Schulzeiten aus meiner Sicht auch oft die Daseinsberechtigung vieler Lehrkörper. Ich weiß gar nicht vieviele neue Getränke ich schon in unsere Startupcenter Zeit getrunken habe. Da würde mir an erster Stelle reichen, dass das Getränk schmeckt und wenn es dazu noch gesund ist, super. Dann noch ein guter Preis. Gekauft.  Okay ich gebe zu, da bin ich einfach gestrickt. Wenn ich aber ein Getränk bekomme, bei welchem mir vorher erzählt wird, dass dafür nur heilige indische Kühe gemolken werden und das die Trauben für den Saft nur von den schönsten Füßen gequetscht werden, das Getränk aber wie die Kuh selbst schmeckt, dann wird es dafür auch nur eine bestimmte oder gar keine Käuferschicht geben und nicht die Masse. Meine Frau ist da übrigens anders.  Da muss die Flasche nur gut aussehen und der Preis muss hoch sein. Die Flasche sieht toll aus, das Wasser kostet 5,-€, da muss einfach das beste Wasser der Welt drin sein. Das kann ja garnicht sein, dass bei der Flasche und dem Preis was Schlechtes drin ist. “Und, wie schmeckts? Wie Wasser, aber die Flasche……. Der, ich nenne ihn aus gegebenem Anlass heute mal Skieheyho tickt da übrigens ähnlich wie meine Frau. Allerdings geht es da in die Müsli-Ecke. Verpackung toll, Preis Hoch, Gesund steht drauf, gekauft. Da würde es mich auch nicht wundern, wenn demnächst der Getreide-Bauer das Müsli bei uns im Büro selbst vorbeibringt. Natürlich auf einem Esel.In Hanf Kleidung. Ich hör auf.

Achso ich war beim USP.  Ja, das Alleinstellungsmerkmal haben wir glaube ich. Zumindest was unsere Branche angeht. Einer der Teilnehmer von gestern sagte mir, dass er Angst vor einem Paula Brandt Workshop hat, weil er mit der Erkenntnis raus kommt , dass das alles keinen Sinn macht, was er macht. War natürlich ein Spaß. Anders, aber richtig gut und effiezient.  Ich kann einen Paula Brandt Workshop nur Empfehlen.

Weitere große Themen, die uns momentan beschäfftigen sind unser Kitchen-Pitch und die Startup-Woche. Bei dieser sind wir mit 3 Veranstaltungen vertreten. Unter anderem auch der ersten Kitchen-Pitch Veranstaltung. Da sind wir auch schon ganz “uffjeregt”. Wir freuen uns auf zahlreiche Bewerbungen von Startups. Die Vorbereitungen laufen auf vollen Touren und die Bewerbungsphase läuft noch bis zum 31.03.2017. Und nein, dass Startup muss nichts mit kochen zu tun haben.

So, eine Sache noch. Sollten hin und wieder in meinem Text Buchstaben fehlen, dann liegt das zum einen daran, dass ich das hier einfach nur runter schreibe und zum anderen, dass das Zwischenspeichern von WordPress, Buchstben verschlckt 😉 Alle anderen Rechtschreibfehler werden natürlich ebenfalls so argumentiert.

 

Ski Heil.

Andi

Vorheriger Beitrag
#BLOG7 April, April – Die Startup Woche rückt näher
Nächster Beitrag
#Blog9 Startupwoche Düsseldorf 2018 – Der etwas längere Blog

Ähnliche Beiträge

No results found

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.

Menü